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Kommunaler Träger für Kinder- und Jugendhilfe im Rhein-Neckar-Kreis, Landkreis Karlsruhe und Bergstrasse


(28.06.2026) Neue Wege beim Schatten in Kitas

Wir erproben gemeinsam mit der Frankfurter Firma OMC modellhaft neue Maßnahmen zum Wärmeschutz für Kitas. Der Gerüstbau steht bereits, die Bepflanzung verzögert sich jedoch noch etwas. Bei Modellprojekten läuft nicht immer alles reibungslos. Am 9. Juni wird die Begrünung nun zügig umgesetzt. Die Pflanzen wachsen schnell, sodass der entstehende Schatten und die dadurch geschaffenen Naturräume schon bald genutzt werden können. Die beiden Naturkindergärten Hockenheim und Ladenburg stehen dafür Modell.

(29.05.2026) Jugendbeteiligung in Malsch im Rahmen eines Bundesmodellprojekts

Im Rahmen des Verstetigungsprojekts „Jugendliche Mobilität“ wurde im vergangenen Jahr eine umfangreiche Befragung unter Jugendlichen in Malsch durchgeführt, um ihre Bedürfnisse und Wünsche bezüglich Freizeitangebote und Infrastruktur zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Befragung bilden die Grundlage für die nachfolgenden Maßnahmen und den weiteren Beteiligungsprozess. Die Befragung umfasste 76 Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren und zeigte ein überwiegend positives Bild. Die wichtigsten Wünsche betrafen insbesondere die Erweiterung der Sport- und Bewegungsmöglichkeiten. Ein weiter bedeutendes Thema war die Mobilität: Die Jugendlichen äußerten Bedarf an verbesserten Busverbindungen, insbesondere abends und an Wochenenden, sowie an mehr Radwegen, sicheren Verkehrsführungen und überdachten Bushaltestellen. Jugendliche stellen eine wichtige Zielgruppe dar, da sie sich täglich am meisten mit dem Bus- und Fahrradverkehr in der Gemeinde bewegen und somit die Schwachstellen im Verkehrsnetz am besten kennen. Ihre Rückmeldungen sind deshalb ein unschätzbarer Beitrag für eine bedarfsgerechte Verbesserung des Angebots. Auf Basis dieser Ergebnisse initiierte das Projektteam im März die Veranstaltung „Let’s Talk“, bei der die Jugendlichen eingeladen waren, über die wichtigsten Themen zu diskutieren. Schwerpunkt lag auf dem öffentlichen Nahverkehr und der Situation rund um den Fußballplatz am Jugendtreff. Die Beteiligung war sehr hoch, und es zeigte sich ein starkes Interesse seitens der Jugendlichen, sich aktiv in die Mitgestaltung einzubringen. Im Anschluss daran wurde im April das Format „Grill und Chill“ umgesetzt, bei dem die Jugendlichen ihre Vorschläge weiter konkretisierten. Die Jugendlichen zeigten großes Engagement, lieferten Skizzen und boten ihre aktive Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen an.
Das Projekt hat insgesamt gezeigt, dass sich in der Gemeinde selbst viele Jugendliche finden, die ihre Gemeinde aktiv mitgestalten möchten. Die Ergebnisse fließen nun in die weitere Planung und die Umsetzung zukünftiger Maßnahmen ein, um die Lebensqualität für Jugendliche nachhaltig zu verbessern. Zudem soll eine regelmäßige Beteiligung etabliert werden, um den Jugendwünschen kontinuierlich Gehör zu schenken. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.

(18.05.2026) Plan für Neubau des Jugendhauses Eberbach wurde beschlossen

Nachdem die Jugenbeteiligung stattgefunden hat, hat der Gemeinderat am 21. Mai den Plan für den Neubau beschlossen. Die Sitzungsunterlagen finden sich hier.

(15.05.2026) Kindergarten Ketsch „Abenteuerland“ wird zukunftsfähig gemacht

Die Gemeinde investiert in die Zukunft des Kindergartens „Abenteuerland“ in der Gartenstraße. Die Einrichtung war ursprünglich als Übergangslösung geplant. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch gezeigt, dass der Kindergarten deutlich länger benötigt wird und ein Ende der Nutzung derzeit nicht absehbar ist. Deshalb haben sich Gemeinde und Träger entschieden, gezielt in die Zukunftsfähigkeit der Einrichtung zu investieren, auch mit Hilfe einer Schenkung aus einer Erbschaft.
Aktuell befinden sich verschiedene Ideen zur Weiterentwicklung und Aufwertung des Außengeländes in der Planung. Dabei wird vor allem geprüft, wie der bisherige Krippenbereich künftig auch für den Kindergartenbereich attraktiver gestaltet werden kann, sodass möglichst alle Kinder von erweiterten Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten profitieren können. Das Gebäude selbst besteht aus hochwertigen Containermodulen. Dennoch zeigt sich insbesondere an heißen Sommertagen, dass die Räume nur schwer zu kühlen sind. Um auch künftig gute Bedingungen für Betreuung und pädagogische Arbeit sicherzustellen, wird die Einrichtung deshalb mit modernen Klimageräten ausgestattet. Alle Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden und tragen dazu bei, die Einrichtung langfristig attraktiv und leistungsfähig zu erhalten. Der Kindergarten „Abenteuerland“ betreut derzeit bis zu 60 Kinder. Die Einrichtung ist montags bis freitags von 7:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich wird eine Betreuungszeit von 7:00 bis 14:30 Uhr angeboten.

(15.05.2026) Zukunft der Krippe Rauenberg „Alte Post“ bewegt

Zukunft der Krippe „Alte Post“ bewegt Mit großer Betroffenheit hat der Postillion e.V. die Pläne zur schrittweisen Schließung der Krippe „Alte Post“ in Rauenberg zur Kenntnis genommen. Die Einrichtung soll nach aktuellem Stand zunächst ab Ende 2026 auf eine Gruppe reduziert und zum 31. August 2027 vollständig geschlossen werden. Der Postillion e.V. hat Verständnis dafür, dass die Stadt Rauenberg angesichts rückläufiger Kinderzahlen und der aktuellen Haushaltslage schwierige Entscheidungen treffen muss. Gleichzeitig wird die geplante Schließung sehr bedauert, da die „Alte Post“ für viele Familien weit mehr ist als ein Betreuungsangebot. Über viele Jahre hinweg ist hier ein Ort entstanden, an dem Kinder Geborgenheit, Vertrauen und einen liebevollen Start ins Leben erfahren haben.
Aktuell ist eine Gruppe der Krippe belegt und wird von den Familien intensiv genutzt. Viele Eltern wünschen sich ausdrücklich den Erhalt der Einrichtung. Die „Alte Post“ steht für persönliche Betreuung, gewachsene Beziehungen und ein vertrautes Umfeld für die Kleinsten. Die Krippe wurde über viele Jahre mit großem Engagement von den Mitarbeitenden und insbesondere von der Leiterin Yvonne Blum seit der der Eröffnung im Jahr 2008 geprägt. Ihr Einsatz sowie die tägliche Arbeit des gesamten Teams verdienen große Anerkennung und Dankbarkeit. Die Eltern wurden bereits angeschrieben und vom Postillion zu einem Elternabend eingeladen. Ziel ist es, gemeinsam frühzeitig gute und verlässliche Lösungen für die betroffenen Kinder und Familien zu finden und den weiteren Prozess transparent zu begleiten. Die endgültige Entscheidung der Stadt soll am 20. Mai 2026 im Gemeinderat getroffen werden. Aufgrund der langen vertraglichen Kündigungsfristen muss zudem auch der Beirat des Postillion e.V. am 26. Juni 2026 einer möglichen Kündigung zustimmen.
Zur Information: Eine Krippengruppe benötigt bei neun Öffnungsstunden 3,11 Personalvollzeitstellen, damit kostet die Krippe rund TEUR 360, wovon ca. 27 TEUR Zins und Tilgung für das Gebäude sind. Das Land bezuschusst zehn Plätze mit ca. TEUR 281.

(05.05.2026) Die Stadt Schriesheim ist neu Mitglied beim Postillion e.V.

Wir haben eine Krippe Schriesheim. Nun ist die Stadt im Rhein-Neckar-Kreis auch Mitglied beim Postillion e.V. geworden. Damit ist sie die 34. Kommune, die beim Postillion Mitglied ist.

(22.04.2026) Eröffnung der dritten Waldkindergartengruppe in Graben-Neudorf

Mit der heutigen Eröffnung einer dritten Waldkindergartengruppe erweitert der Postillion e.V. sein Betreuungsangebot in Graben-Neudorf. Nachdem bereits zwei Gruppen im Ortsteil Graben erfolgreich etabliert sind, steht nun auch im Ortsteil Neudorf ein eigener Waldkindergarten zur Verfügung. Der neue Standort befindet sich am Vogelgelände und bietet mit einem Bauwagen, direktem Zugang zum Wald sowie der Einbindung des angrenzenden Vogelparkgeländes hervorragende Voraussetzungen für eine naturnahe pädagogische Arbeit. Mit der neuen Gruppe wird das Angebot an Betreuungsplätzen erweitert und zugleich das Konzept der naturpädagogischen Bildung in der Gemeinde weiter gestärkt.

(14.04.2026) Neuer, nutzerfreundlicher Eingangsbereich für das Jugendhaus in Schönau

Schönau – Das Jugendhaus in Schönau präsentiert sich ab sofort mit einem deutlich verbesserten und nutzerfreundlicheren Eingangsbereich. Die Stadt hat auf die besonderen Gegebenheiten des Geländes reagiert und eine klare räumliche Trennung geschaffen. Das Jugendhaus befindet sich auf einem Areal der Netze BW, das weiterhin teilweise als Lagerfläche genutzt wird. Um die unterschiedlichen Nutzungen besser zu organisieren und vor allem die Sicherheit sowie Zugänglichkeit für die Jugendlichen zu erhöhen, wurde das Gelände neu strukturiert. Im Zuge dieser Maßnahme erfolgte eine Abgrenzung des Areals sowie die Verlegung des Eingangs.
Durch die Neugestaltung ist der Zugang zum Jugendhaus nun deutlich übersichtlicher und einladender. Gleichzeitig sorgt die klare Trennung der Bereiche für mehr Sicherheit und eine bessere Nutzung für alle Beteiligten. Die Stadt Schönau leistet mit dieser Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der offenen Jugendarbeit vor Ort. Ein besonderer Dank gilt der Stadtverwaltung für die Planung und Umsetzung dieses Projekts, das die Aufenthaltsqualität für junge Menschen nachhaltig verbessert.

(01.04.2026) Aus dem Modellprojekt wird ein Regelangebot: Jugendbeteiligung im ÖPNV

Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Modellprojekt „Jugendbeteiligung im ÖPNV“ geht in den Regelbetrieb über. Auch weiterhin wird der Postillion e.V. Städte und Kommunen bei der Umsetzung beraten und unterstützen. In den vergangenen Jahren wurde das Konzept erfolgreich in mehreren Regionen erprobt, darunter Wilhelmsfeld, Schönau, Schriesheim sowie Beeskow im Landkreis Oder-Spree. Die Ergebnisse wurden mehrfach dokumentiert und haben bundesweit Aufmerksamkeit in Fachkreisen erhalten. Auch verschiedene Fachzeitschriften haben das Thema aufgegriffen, und selbst in öffentlichen Wissensplattformen findet sich das Konzept mittlerweile wieder.
Im Zentrum des Projekts steht die Idee, Jugendliche aktiv in die Planung und Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs einzubeziehen. Gerade junge Menschen sind in besonderem Maße auf Bus und Bahn angewiesen und verfügen über wertvolle Alltagserfahrungen. Sie wissen aus eigener Nutzung sehr genau, wo es im System hakt, wo Verbindungen fehlen oder welche Verbesserungen notwendig wären. Dennoch gab es bislang kaum etablierte Verfahren, um diese Perspektiven systematisch in die Verkehrsplanung einzubringen. Genau hier setzt das Konzept an, indem Jugendliche als Expertinnen und Experten ihrer eigenen Mobilität verstanden werden und gemeinsam mit Fachkräften sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung an konkreten Lösungen arbeiten.
Neben der inhaltlichen Verbesserung des ÖPNV leistet das Projekt auch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung demokratischer Beteiligung. Jugendliche erleben, dass ihre Meinungen ernst genommen werden und sie ihren Lebensraum aktiv mitgestalten können. Gleichzeitig kann eine bessere Einbindung dazu beitragen, die Attraktivität des ÖPNV langfristig zu erhöhen und junge Menschen frühzeitig als Nutzerinnen und Nutzer zu gewinnen. Mit der Überführung in ein Regelangebot wird nun ein weiterer Schritt getan, um die Jugendbeteiligung im ÖPNV dauerhaft zu verankern und insbesondere ländlichen Regionen neue Impulse für eine bedarfsgerechte und zukunftsfähige Mobilität zu geben. Weitere Informationen unter Homepage des Angebots.

(26.03.2026) Information aus der Sitzung vom 24. März 2026 des Gemeinderat Dossenheim

Der Gemeinderat hat am 24. März 2026 die neuen Betreuungszeiten für das Schuljahr 2026/2027 an den beiden Dossenheimer Schulen festgelegt. Die Eltern wurden am 26.03.2026 durch Postillion e.V. über die Änderungen an der Neubergschule Dossenheim informiert. Auch die Eltern der Kurpfalzschule wurden informiert, dass laut Beschluss des Gremiums, die Betreuung hier unverändert bleibt. Die Neuorganistaion der Ferienbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027, wird voraussichtlich Ende April 2026 auf der Gemeinderatssitzung beraten.