Herzlich willkommen auf der Seite des


Kommunaler Träger für Kinder- und Jugendhilfe im Rhein-Neckar-Kreis, Landkreis Karlsruhe und Bergstrasse


(21.09.2026) Ein Sommer voller Erlebnisse: Ferienbetreuung bei GOLDBECK - Unsere Auszubildenen hatten zwei Wochen

Auch in diesem Jahr hat der Postillion e. V. gemeinsam mit angehenden Erzieherinnen ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für die Kinder der GOLDBECK-Mitarbeitenden organisiert. In den ersten zwei Sommerferienwochen erwartete die Kinder ein buntes Programm voller Spiel, Bewegung und spannender Entdeckungen. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Feuerwehr in Hirschberg. Dort erhielten die Kinder spannende Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr und konnten die Fahrzeuge aus nächster Nähe kennenlernen. Auch auf verschiedenen Spielplätzen gab es viel zu erleben: Beim Klettern, Rutschen und gemeinsamen Spielen standen Bewegung und Spaß im Mittelpunkt. Dabei konnten die Kinder neue Orte entdecken, Erfahrungen sammeln und gemeinsam eine erlebnisreiche Ferienzeit genießen. Zwei Wochen voller schöner Begegnungen, neuer Entdeckungen und unvergesslicher Momente!

(03.09.2026) Waldhort Ketsch wird neu aufgestellt und sucht noch Personal

Der Waldhort in Ketsch ist einer der wenigen Waldhorte in Deutschland. Er verbindet die Betreuung von Schulkindern mit einem naturnahen pädagogischen Konzept. Nach der Schule können sich die Kinder hier bewegen, austoben und viel Zeit im Freien verbringen. Mit der schrittweisen Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder hat der Postillion e. V. seine Angebote der Schulkindbetreuung neu geordnet. Der Waldhort wird künftig wieder als Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe geführt. Für die Kinder und ihre Familien ändert sich dadurch im Alltag nur wenig. Neu geregelt wird vor allem die rechtliche Zuordnung: Wie andere Horte und Kindertageseinrichtungen unterliegt der Waldhort künftig der Aufsicht der Kinder- und Jugendhilfe. Auch personell wird das Angebot weiterentwickelt. Der Postillion e. V. sucht derzeit noch eine zusätzliche pädagogische Fachkraft für den Waldhort.

(02.09.2026) Eltern geben Postillion-Kitas gute Noten

Befragung in Krippen und Kindergärten zeigt hohe Zufriedenheit – Rückmeldungen fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit ein Der Postillion e.V. ist als kommunaler Träger der Kinder- und Jugendhilfe insbesondere im Rhein-Neckar-Kreis, im Landkreis Karlsruhe und an der Bergstraße tätig. Einen großen Schwerpunkt bildet die Kindertagesbetreuung. Aktuell gehören dazu 22 Krippen, 14 Hauskindergärten sowie 23 Wald- und Naturkindergärten. Insgesamt umfasst dieser Bereich damit 59 Betreuungsangebote für Kinder vom Krippenalter bis zum Schuleintritt.
Wie zufrieden sind Eltern mit der Betreuung ihrer Kinder in diesen Einrichtungen? Wie erleben die pädagogischen Fachkräfte selbst ihre Arbeit? Diesen Fragen ist der Postillion auch 2026 mit einer Befragung von Eltern und Mitarbeitenden nachgegangen. Das erfreuliche Ergebnis: Die bereits im vergangenen Jahr sehr hohe Gesamtzufriedenheit der Eltern und die positive Bewertung der pädagogischen Arbeit haben nochmals leicht zugenommen.
Besonders wichtig ist Eltern der persönliche Austausch mit den pädagogischen Fachkräften. Gerade beim Bringen und Abholen entstehen die kurzen Gespräche, in denen es nicht nur um organisatorische Fragen geht. Eltern möchten wissen, wie ihr Kind den Tag erlebt hat, ob es gut gegessen oder geschlafen hat und wie es ihm ging. Gleichzeitig zeigt die Befragung, dass gerade die Abholsituation nicht immer ausreichend Raum dafür bietet. Wenn viele Kinder gleichzeitig oder erst kurz vor Ende der Betreuungszeit abgeholt werden, bleibt für ausführlichere Gespräche oftmals wenig Zeit. Die Einrichtungen wollen deshalb noch stärker darauf achten, den Alltag der Kinder für Eltern sichtbar zu machen. Neben dem persönlichen Gespräch spielen dabei Aushänge und zunehmend auch das Elternportal eine wichtige Rolle. Viele Kinder erzählen zuhause schließlich nur einen kleinen Ausschnitt dessen, was sie im Kindergarten erlebt haben. Informationen über Projekte, Ausflüge und Aktivitäten ermöglichen Eltern einen besseren Einblick in den pädagogischen Alltag. Positive Rückmeldungen gab es auch zu den Wald- und Naturkindergärten. Hier wurden unter anderem die Gestaltung der Außengelände, neue Gemüsebeete, Veränderungen von Ess- und Eingangsbereichen sowie zusätzliche Ausflüge hervorgehoben. Auch die personelle Stabilität und die geringe Zahl an Schließungen wurden von Eltern ausdrücklich positiv bewertet.
Die Befragungen sollen dabei ausdrücklich nicht nur Zufriedenheit messen. Entscheidend ist, was anschließend mit den Rückmeldungen passiert. Die Ergebnisse werden deshalb in den einzelnen Einrichtungen gemeinsam mit den Teams ausgewertet. Daraus entstehen konkrete Veränderungen, die von kleineren Anpassungen im Alltag bis hin zur Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte und Tagesstrukturen reichen können.

(14.08.2026) Seit acht Jahren ist der Postillion e.V. mit Waldkindergärten im Landkreis Karlsruhe

Seit August 2018 ist der Postillion e.V. mit Waldkindergärten im Landkreis Karlsruhe vertreten. Den Anfang machte Graben-Neudorf. Inzwischen betreiben wir Wald- und Naturkindergärten in acht Kommunen im Landkreis. Waldkindergärten sind längst mehr als eine besondere Betreuungsform. Die Natur wird zum täglichen Lebens-, Spiel- und Bildungsraum: Kinder bewegen sich viel, erleben die Jahreszeiten unmittelbar, entwickeln eigene Spielideen und lernen gemeinsam mit anderen.
Dabei ist jeder unserer Standorte anders. Wald, Gelände und örtliche Möglichkeiten prägen die pädagogische Arbeit. Ob Bauen mit Weiden, Projekte zwischen den Bäumen oder das Entdecken von Pflanzen und Tieren – Lernen findet unmittelbar im Tun statt. Nach acht Jahren zeigt sich: Waldkindergärten haben ihren festen Platz in der Betreuungslandschaft des Landkreises Karlsruhe gefunden. Ihre besondere Stärke bleibt die Verbindung von Natur, Bewegung, Bildung, Gemeinschaft und Freiraum für Kinder.

(29.07.2026) Postillion stellt ein - es gibt noch freie Stellen

Der Postillion e.V. sucht immer wieder neue Kolleg/innen, auch wenn gerade sehr wenige offene Stellen vorhanden sind. Freie Stellen haben wir vor allem in den Haus-Kindergärten. Bei Interesse Zu unserer Stellenseite mit vielen Informationen. Hier finden Sie auch weitere offene Stellen. Es lohnt sich aber auch, sich einfach einmal in unseren Bewerberpool eintragen zu lassen. Derzeit bieten wir auch noch Stellen im Anerkennungsjahr im Waldkindergarten Wilhelmsfeld, Sandhausen und Wiesloch.

(27.07.2026) Freudenberg ermöglicht Forscherprojekt im Kindergarten: Kinder entdecken Naturwissenschaften

Weinheim. Warum schwimmt etwas auf dem Wasser? Wie entstehen Töne? Was kann ein Magnet? Und wie funktioniert Strom? Diesen und vielen weiteren Fragen können Kinder im Freudenberg Kindergarten des Postillion e.V. künftig regelmäßig selbst auf den Grund gehen.
Die Firma Freudenberg finanziert dem Kindergarten ein einjähriges naturwissenschaftliches Forscherprojekt, das von Dipl.-Biologe Bernd Schlag von der Gesellschaft für Umweltbildung Baden-Württemberg e.V. (GUB) durchgeführt wird. Im September 2026 geht es los: Ein Jahr lang kommt Bernd Schlag zweimal im Monat in den Kindergarten, um gemeinsam mit den Kindern zu forschen, zu experimentieren und naturwissenschaftliche Phänomene zu entdecken.
Im Mittelpunkt steht die natürliche Neugier der Kinder. Sie dürfen selbst ausprobieren, beobachten, Fragen stellen und gemeinsam nach Erklärungen suchen. Die Themen reichen von Wasser, Luft, Naturfarben und Biologie über Klang, Optik und Magnetismus bis hin zu Elektrizität, alternativen Energien sowie Technik und Konstruktion.
Dabei geht es um weit mehr als erstes naturwissenschaftliches Wissen. Das gemeinsame Forschen fördert auch Konzentration, Feinmotorik, sprachlichen Ausdruck, Zusammenarbeit und ökologisches Bewusstsein. Gerade beim Beobachten und Beschreiben von Experimenten entstehen viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und Sprache ganz selbstverständlich zu fördern.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Freudenberg, die durch ihre finanzielle Unterstützung dieses zusätzliche Bildungsangebot für die Kinder ermöglicht. Die Förderung schafft die Voraussetzung dafür, dass das Forschen nicht bei einer einmaligen Aktion bleibt, sondern die Kinder über ein ganzes Jahr hinweg regelmäßig begleitet.
Ziel ist es, die Begeisterung der Kinder für Naturwissenschaften früh zu wecken und ihnen zu vermitteln: Die Welt steckt voller spannender Fragen – und vieles lässt sich durch eigenes Ausprobieren und Forschen entdecken.

(23.07.2026) Inklusion ist das Ziel, Teilhabe der Weg und Integration der alte Begriff, der nicht mehr ausreicht

Die Umbenennung schließt an den Perspektiv- bzw. Paradigmenwechsel im Verständnis von Behinderung und gesellschaftlicher Teilhabe an (u.a. Umsetzung des Bundesteilhabegesetztes, inklusives Kinder- und Jugendhilfegesetz). Teilhabe bedeutet, dass alle Kinder von Anfang an selbstverständlich am Kita-Alltag beteiligt sind und diesen mitgestalten können. Während Integration darauf abzielt, einzelne Kinder in ein bestehendes System einzufügen, stellt Teilhabe sicher, dass das System so gestaltet wird, dass jedes Kind, unabhängig von seinen Voraussetzungen, gleichberechtigt dazugehört. Damit beschreibt Teilhabe die praktische Umsetzung einer inklusiven, kindzentrierten Pädagogik.

(17.07.2026) 10 Jahre Wohngruppe am Wasserturm: Modell für sozialräumliche Jugendhilfe

Was vor 10 Jahren mit einer ungewöhnlichen Idee begann, ist heute ein Erfolgsmodell der Kinder- und Jugendhilfe: Die Wohngruppe am Wasserturm des Postillion e.V. feierte 10-jähriges Bestehen. Sie ist bis heute die einzige stationäre Einrichtung der Hilfen zur Erziehung des Trägers und verfolgt ein Konzept, das jungen Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Statt weit entfernt untergebracht zu werden, können Kinder und Jugendliche in ihrem vertrauten sozialen Umfeld bleiben – mit ihrer Schule, ihrem Freundeskreis, ihren Vereinen und dem Kontakt zu ihren Familien. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen, Eltern, ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Vertretern aus Politik und Jugendhilfe wurde dieses Jubiläum gefeiert und auch Einrichtung und Alltag bei Hausführungen vorgestellt.
„Unsere Idee war von Anfang an, einen Ort zu schaffen, an dem Kinder und Jugendliche trotz einer Unterbringung außerhalb ihres Elternhauses in ihrer Heimat bleiben können“, betonte der geschäftsführende Vorsitzende des Postillion e.V., Stefan Lenz. Die Wohngruppe sei deshalb bewusst mitten in Hockenheim entstanden – direkt am Wasserturm, mit kurzen Wegen zu Schulen, Bahnhof und öffentlichen Verkehrsmitteln. „Eltern bleiben Eltern – auch wenn ein Kind zeitweise in einer Wohngruppe lebt. Deshalb gehört die enge Zusammenarbeit mit den Familien zu den wichtigsten Aufgaben unserer Arbeit. Unser Ziel ist es immer, Beziehungen zu erhalten und – wenn möglich – eine Rückkehr in die Familie vorzubereiten“, so Lenz. Dass dieses Konzept trägt, zeigte sich auch beim Jubiläum. Viele ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner kamen zur kleinen Feier und berichteten von ihrer Zeit in der Wohngruppe und ihrem weiteren Lebensweg.
Einrichtungsleiterin Sonja Körner, die die Wohngruppe bereits bei ihrer Eröffnung aufgebaut hat und bis heute leitet, blickte auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zurück. Die Einrichtung bietet neun stationäre Plätze mit einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Verselbständigungsgruppen, in denen junge Menschen nach ihrem Auszug schrittweise auf ein eigenständiges Leben vorbereitet werden.
Hockenheims Oberbürgermeister Marcus Zeitler, der bereits bei der Eröffnung der Einrichtung als Kreisrat anwesend war, würdigte die Wohngruppe als wichtigen Baustein der Jugendhilfe in der Region. Sie ermögliche Kindern und Jugendlichen aus Hockenheim und den umliegenden Kommunen, auch in schwierigen Lebenssituationen in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.

(13.07.2026) Hubäcker- und Pestalozzischule erhalten zusätzliche Unterstützung durch das Startchancen-Programm

Hockenheim. Die Hubäckerschule und die Pestalozzischule profitieren künftig vom Startchancen-Programm des Bundes und der Länder. Das auf zehn Jahre angelegte Förderprogramm gilt als die größte Bildungsinitiative in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, die Chancengerechtigkeit im Bildungssystem zu stärken und Bildungserfolg stärker von individuellen Fähigkeiten als von der sozialen Herkunft abhängig zu machen. Nachdem beide Schulen in der zweiten Umsetzungsphase als Startchancenschulen ausgewählt wurden, erhalten sie zusätzliche Fördermittel. Diese ermöglichen unter anderem den Ausbau der Schulsozialarbeit – ein Bereich, in dem nach Einschätzung beider Schulen Handlungsbedarf besteht. Bislang teilen sich die Hubäcker- und die Pestalozzischule eine Schulsozialarbeiterin. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Unterstützung für einzelne Schülerinnen und Schüler, sozialpädagogischer Arbeit in den Klassen sowie Beratungsangeboten für Eltern und Lehrkräfte stößt das bestehende Angebot seit Längerem an seine Grenzen. „Es ist inzwischen ein ständiges Abwägen geworden, wer gerade am dringendsten Hilfe benötigt“, beschreibt die Schulsozialarbeiterin die aktuelle Situation. Nicht selten müssten Kinder vertröstet werden oder könnten nicht die notwendige Unterstützung erhalten. Mit den zusätzlichen Fördermitteln können nun an beiden Schulen jeweils weitere Kapazitäten geschaffen werden. Der Postillion e.V. wurde nun mit der Besetzung der neuen Stellen beauftragt. Der Verein ist bereits Träger der Schulsozialarbeit an der Hartmann-Baumann-Grundschule, dem Sozialpädagogischem Bildungszentrum, der Realschule und dem Gymnasium. Die langjährige Zusammenarbeit sowie die Einbindung der städtischen Schulsozialarbeiterin in das mehr als 30-köpfige Fachteam des Vereins bieten beste Voraussetzungen für eine enge und wirkungsvolle Kooperation. Für die Hubäckerschule konnte die zusätzliche halbe Stelle bereits erfolgreich besetzt werden. Der neue Schulsozialarbeiter wird seine Tätigkeit Mitte Juni aufnehmen. Für die Pestalozzischule läuft derzeit das Bewerbungsverfahren. Spätestens zum Beginn des neuen Schuljahres soll auch dort die zusätzliche Unterstützung zur Verfügung stehen. Mit dem Ausbau der Schulsozialarbeit schaffen beide Schulen wichtige Voraussetzungen, um Kinder und Familien künftig noch gezielter begleiten und unterstützen zu können.

(01.07.2026) Schulbetreuung in Dossenheim wird für den Rechtsanspruch neu aufgestellt

Zum 1. August 2026 tritt zunächst für alle Erstklässlerinnen und Erstklässler der gesetzliche Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Kraft. In den folgenden Jahren wird dieser Anspruch schrittweise auf die weiteren Grundschuljahrgänge ausgeweitet. Die Gemeinde Dossenheim und der Postillion e.V. haben diese Veränderungen zum Anlass genommen, das bestehende Betreuungsangebot an der Kurpfalzschule und der Neubergschule grundlegend weiterzuentwickeln und auf die neuen gesetzlichen Anforderungen auszurichten. Vorausgegangen waren eine umfangreiche Elternbefragung der Gemeinde sowie intensive Beratungen im Gemeinderat, der die unterschiedlichen Interessen sorgfältig abgewogen und schließlich die notwendigen Entscheidungen getroffen hat.
Ein wesentlicher Baustein der Neuausrichtung ist die Ferienbetreuung. Diese wird künftig ganzjährig von 8:00 bis 16:00 Uhr angeboten und orientiert sich mit maximal 20 Schließtagen an den gesetzlichen Vorgaben. Erstmals können die Ferienwochen einzeln gebucht werden. Um den Rechtsanspruch verlässlich planen und erfüllen zu können, müssen Eltern ihr Kind bis spätestens 15. März eines Jahres für die Ferienbetreuung anmelden. Nachmeldungen sind weiterhin möglich, sofern noch Plätze verfügbar sind. Für das laufende Jahr wurde diese Frist ausgesetzt, da das neue Betreuungsangebot zum Stichtag noch nicht endgültig feststand.
An der Kurpfalzschule bleibt die Frühbetreuung ab 7:15 Uhr bis zum Unterrichtsbeginn bestehen. Zusätzlich wird montags und freitags – an den Tagen ohne Ganztagsgrundschule – weiterhin eine Nachmittagsbetreuung bis 16:00 Uhr angeboten. Gemeinsam mit dem Ganztagsangebot der Schule erfüllt dieses Betreuungsmodell den gesetzlichen Rechtsanspruch. Daneben besteht weiterhin eine Kernzeitbetreuung bis 14:00 Uhr, deren Nachfrage allerdings kontinuierlich zurückgeht. Mit einer neuen Leitung startet die Schulbetreuung des Postillion e.V. an der Neubergschule in das kommende Schuljahr. Ashley Wood wird hier als Leitung ergänzend zum Schulangebot, sowohl eine Kernzeitbetreuung bis 14:00 Uhr, als auch eine flexible Nachmittagsbetreuung bis 16:00 Uhr anbieten.
Die Elternbeiträge für die Schulbetreuung sollen weiterhin die Personal- und Sachkosten – ohne Berücksichtigung der Raumkosten – möglichst decken. Die Kalkulation für das Schuljahr 2026/2027 gestaltet sich jedoch schwierig, da die Landeszuschüsse für die Umsetzung des Rechtsanspruchs noch nicht endgültig feststehen. Zwar liegen erste Signale des Landes vor, ein konkreter Entwurf der Förderrichtlinie existiert jedoch bislang nicht. Gemeinde und Postillion gehen derzeit davon aus, dass die Landesförderung gegenüber dem bisherigen Niveau steigen wird.
Auch weiterhin unterstützt die Gemeinde Familien durch einkommensabhängige Zuschüsse zu den Elternbeiträgen. Anmeldungen für die Schulbetreuung und die verschiedenen Betreuungsmodule in Dossenheim sind weiterhin möglich. Informationen und das Anmeldeportal finden Eltern unter www.postillion.org sowie auf der Internetseite der Gemeinde Dossenheim.