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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

• Wohin wende ich mich, wenn ich eine Beschwerde oder Anregung habe?
Natürlich ist die Einrichtung Ihre erste Ansprechperson, wenn Sie Fragen bzw. Probleme haben oder wenn Sie etwas ärgert. Auch wenn Sie denken, dass Ihr Kind nicht gut bei uns aufgehoben ist. Gerne können Sie jedoch auch an unsere Vorstandsmitglieder wenden:
Geschäftsführender Vorsitzender:
Stefan Lenz, Telefon: (06220) 512171-11
E-Mail: stefan.lenz@postillion.org
Vorstandsmitglied Krippen und Kindergärten:
Bettina Kiem, Telefon: (06220) 52171-21
E-Mail: bettina.kiem@postillion.org
Vorstandmitglied Horte/Kernzeitbetreuungen:
Lars Kunitsch, Telefon: (06220) 52171-23
E-Mail: lars.kunitsch@postillion.org
Gerne können Sie sich auch an unser Zentrale wenden: (06220) 52171-0 - (Montag/Donnerstag 08:30-16:30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Freitag 08:30-14:30 Uhr).

• Die zentrale Anmeldestelle
Die zentrale Anmeldestelle informiert und berät Sie gerne zu allen Fragen die An-, Um- und Abmeldung betreffend. Außerdem unterstützt sie Sie bei Fragen zur Rechnungsstellung, zu Zuschuss- und Ermäßigungsanträgen sowie Bescheinigungen. Sie erreichen die zentrale Anmeldestelle per E-Mail kitaon@postillion.org oder telefonisch unter (06220) 52171-25.

• Anmeldeverfahren Krippe und Kindergarten
Für die Platzvergabe ist in der Regel die jeweilige Einrichtungsleitung für die nach Betriebserlaubnis verfügbaren Plätze zuständig. Eine Überbelegung der Plätze oder ein Ausgleich innerhalb der Gruppen bedarf der Genehmigung durch das Landesjugendamt und ist nur in besonderen Härtefällen zulässig. Dieses Verfahren koordiniert unsere Zentrale Anmeldestelle. Es gibt jedoch auch Einrichtungen, für die die Standortkommune ein zentrales Anmeldeverfahren eingerichtet hat, weshalb dort abweichende Zuständigkeiten gelten. Wie das bei Ihrer Wunsch-Kita geregelt ist, können Sie auf unserer Homepage nachlesen oder bei unserer Zentralen Anmeldestelle des Postillion e.V. (06220) 52171-25 erfragen.
In allen Einrichtungen haben Kinder mit Erstwohnsitz in der Standortkommune Vorrang bei der Platzvergabe. In manchen Einrichtungen nehmen wir ausschließlich Kinder mit Wohnsitz in der Standortkommune auf. Bei freien Plätzen nehmen wir in den meisten Einrichtungen auch auswärtige Kinder.
Der generelle Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz besteht erst ab Vollendung des ersten Lebensjahrs. Der Personalschlüssel ist für die Betreuung von Kindern unter einem Jahr nicht ausgelegt. Daher müssen wir im Einzelfall prüfen, ob wir ein Kind, das das erste Lebensjahr noch nicht vollendet hat, aufnehmen können. Eine solche Entscheidung wird immer in Absprache mit der jeweiligen Einrichtungsleitung und ggf. mit der Gemeinde getroffen.
Wenn Ihr Kind mit einer Behinderung lebt, nehmen Sie bitte bereits bei der Anmeldung Kontakt mit uns auf, um den zusätzlichen Bedarf klären zu können. Bitte setzen Sie bei Ihrer Online-Anmeldung zusätzlich in Schritt 2 bei "Kind mit besonderem Betreuungsbedarf" einen Haken und erläutern Sie diesen ausführlich im Kommentarfeld in Schritt 6 der Online-Anmeldung. Dass wir den Mehrbedarf kennen und auch schaffen können, ist sehr wichtig, da unser Personalschlüssel nur für den Regelbetrieb ausgelegt ist.
Weitere Vergabekriterien für eine vorrangige Berücksichtigung:
  1. Wenn sich Geschwisterkinder bereits in der Einrichtung befinden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keinen Platz für ein Geschwisterkind freihalten können.
  2. Wenn für ein Kind bereits ein Betreuungsvertrag besteht, d.h. ein Kind bereits in einer unserer Einrichtungen betreut wird, zum Beispiel im Kindergarten und dann in den Hort wechseln möchte.
  3. Auf Grund pädagogischer Überlegungen, zum Beispiel Gruppenzusammensetzung, Altersstruktur und Geschlecht.
  4. Härtefallregelungen, zum Beispiel individuelle Notlagen, aber auch bei Kindern von Mitarbeiter_innen von Postillion e.V. (betrifft alle Einrichtungen von Postillion e.V.) oder Freudenberg (betrifft nur Krippe und Kindergarten Freudenberg), wenn der/die Mitarbeiter_in dringend als Arbeitskraft benötigt wird.

• Besonderheiten bei den Beiträgen
Die Beiträge für Kinderkrippen, Kindergärten und Horte sind immer inklusive Essen, außer es ist ein gesonderter Hinweis vorhanden. Beim Essen in den Tageseinrichtungen sind ein Mittagessen und ein Imbiss inbegriffen. Bei den Kinderkrippen müssen die Windeln extra gestellt werden.
Grundsätzlich muss der Beitrag auch dann gezahlt werden, wenn Ihr Kind krank ist, da unser Personal immer anwesend sein muss. Bei Kuren, Krankheiten und Urlaub von mindestens elf aneinanderhängenden Werktagen, an denen die Einrichtung geöffnet ist, erstatten wir den Essensbeitrag, wenn die Abwesenheit der Einrichtung vorab mitgeteilt wurde. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Zentrale Anmeldestelle.

• Übernahme der Kita-Beiträge (Krippe, Kindergarten und Hort)
Die Beiträge für Krippen, Kindergärten und Horte übernimmt, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden, teilweise das Landratsamt/Jugendamt. Entscheidend ist gem. §§ 82,85 SGB XII das Netto-Einkommen (zzgl. Sozialleistungen, Kindergeld etc.) abzgl. Mietkosten, Fahrtkosten etc. Wollen Sie einen Antrag stellen, finden Sie die Anträge hier:

Hier können Sie den Zuschuss-Antrag herunterladen (als pdf).
Hier können Sie die Mietbescheinigung herunterladen (als pdf).
Hier können Sie das Formular zur Abtretung Kita-Beitrag herunterladen. Damit zahlt das Jugendamt den Beitrag direkt an uns.

Für den Antrag benötigen Sie von uns eine Bescheinigung über die monatlichen Kita-Gebühren, die Sie bitte mit diesem Formular oder telefonisch unter (06220) 52171-25 bei unserer zentralen Anmeldestelle anfordern. Wir senden Ihnen diese dann per E-Mail zu.
Der Antrag muss direkt beim Jugendamt gestellt werden. Die Kita-Beiträge müssen Sie beim Postillion e.V. ab dem ersten Monat vorfinanzieren.

Ansprechpartner:
Zentrale Anmeldestelle, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 52171-25 (Montag/Donnerstag 08:30-16:30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Freitag 08:30-14:30 Uhr)

• Teilübernahme der Essenskosten (Krippe, Kindergarten und Hort) nach dem Teilhabepaket der Bundesregierung
Der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende übernimmt die Kosten für die Inanspruchnahme von Leistungen für Bildung und Teilhabe, wenn Hilfebedürftigkeit im Sinne des 2. Buches des Sozialgesetzbuches vorliegt. Schülerinnen und Schüler, die eine Schule besuchen, an der eine gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in schulischer Verantwortung angeboten wird, sowie Kinder, für die Kindertagespflege geleistet wird oder die eine Tageseinrichtung, an der gemeinschaftliche Mittagsverpflegung angeboten wird, besuchen, bekommen einen Zuschuss zum Mittagessen. Je Mittagessen ist ein Eigenanteil von mindestens 1,- Euro zu leisten. Auch Schülerinnen und Schülern, die das Mittagessen in einem Hort im Sinne von § 22 SGB VIII einnehmen, wird ein Zuschuss zum Mittagessen gewährt.

Für Kinder unter 15 Jahren, die nicht mit erwerbsfähigen Personen in einer Bedarfgemeinschaft leben, werden die Kosten für die Inanspruchnahme von Bildung und Teilhabe durch das Sozialamt übernommen, wenn diese hilfebedürftig im Sinne des 12. Buches des Sozialgesetzbuches sind. Weiterhin haben auch Eltern für ein Kind Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe, wenn sie für dieses Kind Anspruch auf Kindergeld haben, das Kind mit ihnen in einem Haushalt lebt und sie für dieses Kind Kinderzuschlag beziehen oder wenn bei Bewilligung von Wohngeld sie und das Kind mit Kindergeldbezug zu berücksichtigende Haushaltsmitglieder sind.
Hier können Sie den Antrag Rhein-Neckar-Kreis herunterladen.
Hier finden den Antrag für Kreis Bergstraße.

Für den Antrag benötigen Sie eventuell von uns eine Bestätigung über die Teilnahme an der Mittagsverpflegung, die Sie bitte mit diesem Formular oder telefonisch unter (06220) 52171-25 bei unserer zentralen Anmeldestelle anfordern. Wir senden Ihnen diese dann auf dem Postweg zu.

• Essenspreisberechnung in Kindertageseinrichtungen
Der Essenspreis wird bei uns anhand des Preises des Caterers zuzüglich Imbiss- und Getränkekosten berechnet. Wir gehen davon aus, dass ein Kind an einigen Tagen im Jahr aufgrund von Krankheit oder Urlaub fehlt und berechnen daher einen durchschnittlichen monatlichen Essenspreis. Dadurch ergibt sich natürlich ein Nachteil für Kinder, die häufig fehlen. Der Verwaltungsaufwand wäre jedoch enorm, wenn wir ein Essensgeld nach tatsächlicher Anwesenheit verlangen würden, da dies dann einzeln jeden Monat für jedes Kind berechnet werden müsste. Dies würde unterm Strich mehr kosten, da zusätzliche Verwaltungskosten entstehen würden. Wir haben uns daher für dieses pauschalierte Modell entschieden. Gebucht werden bei uns die Einnahmen aus dem Essen, abgezogen werden davon die Ausgaben, die wir für das Essen haben. Ist die Differenz am Ende des Jahres positiv wird der Essenspreis gesenkt. Ist die Differenz negativ wird der Essenpreis in der Einrichtung erhöht.

• Wann bekomme ich eine Zusage auf einen Kita-Platz?
Jeder freie Platz wird ca. fünf bis sechs Monate im Voraus neu belegt. Das heißt, dass Sie ca. fünf bis sechs Monate bevor Sie einen Platz in einer Einrichtung benötigen per E-Mail eine Zu- oder Absage erhalten (bitte prüfen Sie diesbezüglich auch immer Ihren Spam-Ordner). Im Falle einer Absage haben Sie jedoch die Möglichkeit, sich innerhalb einer angegebenen Frist bei uns zu melden, wenn Sie weiterhin auf der Warteliste bleiben möchten. Die Vergabe der Plätze erfolgt nicht nach Eingang, sondern nach Kriterien, die Sie weiter unten aufgelistet vorfinden. Für unsere Planung ist natürlich sehr hilfreich, wenn Sie uns über jede Änderung informieren, zum Beispiel wenn Sie einen Platz in einer anderen Einrichtung haben, sich Ihre Adresse ändert oder Sie Ihren gewünschten Eintrittstermin verschieben möchten, etc.

• Änderungen/Ummeldungen
Bezüglich aller Änderungen Ihre Daten oder die Abrechnung betreffend wenden Sie sich bitte per E-Mail an die zentrale Anmeldestelle (kitaon@postillion.org). Gleiches gilt für Änderungswünsche, die Betreuung betreffend (Ummeldungen), oder sonstige administrative Anliegen wie z.B. Bescheinigungen, etc.

• Vorgehen bei der Platzvergabe
Für die Platzvergabe der Krippen- und Kindergärtenplätze ist in der Regel die jeweilige Einrichtungsleitung zuständig. Es gibt jedoch Einrichtungen, in denen die Standortkommune ein Zentrales Anmeldeverfahren anbietet und davon abweichende Zuständigkeiten gelten. Wie das bei Ihrer Wunsch-Kita geregelt ist, können Sie bei der Zentralen Anmeldestelle des Postillion e.V. (06220) 52171-25 erfragen. In den Horten und Einrichtungen der Schulkindbetreuung nehmen wir nur Kinder, die in der Kommune auch wohnen. Hier werden die Zusagen zentral von der Anmeldestelle vergeben. Dazu sind wir vertraglich mit der jeweiligen Gemeinde, bzw. Stadt verpflichtet, da diese erhebliche Zuschüsse zahlen. Alle anderen Plätze werden nach folgenden Kriterien vergeben:
  1. Wenn sich Geschwisterkinder bereits in der Einrichtung befinden.
  2. Wenn ein Kind bereits in einer unserer Einrichtungen betreut wird, zum Beispiel im Kindergarten und dann in den Hort wechseln möchte.
  3. Aufgrund pädagogischer Überlegungen, zum Beispiel Gruppenzusammensetzung, Altersstruktur und Geschlecht.
  4. Härtefallregelungen, zum Beispiel individuelle Notlagen, aber auch bei Postillion-Mitarbeiter-Kindern, wenn wir den/die Mitarbeiter/in dringend als Arbeitskraft benötigen.
  5. Wenn Ihr Kind eine Behinderung hat, nehmen Sie bitte vorher mit uns Kontakt auf, um den zusätzlichen Bedarf abklären zu können. Unser Personalschlüssel ist nur für den Regelbetrieb ausgelegt. Daher ist wichtig, dass wir den Mehrbedarf kennen und auch schaffen können.
  6. Die Entscheidung, welche Kinder aufgenommen werden, trifft grundsätzlich die Einrichtungsleitung. Es gibt keine Plätze auf der Warteliste, sondern jede Aufnahme wird individuell geprüft.
  7. Bei Krippen: Kinder unter einem Jahr werden nur in Absprache mit der jeweiligen Einrichtungsleitung aufgenommen. Der Personalschlüssel ist dafür nicht ausgelegt. Daher müssen wir im Einzelfall prüfen, ob wir das Kind aufnehmen können. Der individuelle Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz besteht erst ab der Vollendung des 1. Lebensjahrs.

• Sie wollen eine Einrichtung besichtigen?
Wenn Sie Ihr Kind in eine unserer Einrichtungen geben wollen, haben Sie sicherlich Interesse daran, die Einrichtung zuvor zu besichtigen, bzw. die Mitarbeiter/innen kennen zu lernen. Dies ist natürlich grundsätzlich möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass dies im allgemeinen Betrieb kaum möglich ist, da die Mitarbeiter/innen natürlich für die Kinder da sind. Daher wäre es sinnvoll, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Manche Einrichtungen bündeln auch die Termine und veranstalten einen gemeinsamen Termin.

• Buchung von einzelnen Tagen (Teilplätze)
In Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten und Hort) bieten wir grundsätzlich nur 5-Tages-Plätze an. Es ist also nicht möglich, Plätze nur tageweise zu buchen. Dies hat Gründe:
  1. Jede Kindertageseinrichtung muss nach § 45 SGB VIII eine Betriebserlaubnis erhalten, um den Schutz der Kinder in Kindertageseinrichtungen sicherzustellen. Die Aufsichtsbehörde, der Kommunalverband für Jugend und Soziales (www.kvjs.de) ist für die Erteilung der Betriebserlaubnis zuständig. Um im Rahmen der Betriebserlaubnis zu bleiben, ist es nur möglich, maximal 20% der Plätze zu teilen. Wir lassen dies daher nur bei Härtefällen zu. Bitte wenden Sie sich an die Zentrale Anmeldestelle.
  2. Für den Betriebsalltag ist das Anbieten von Teilplätzen mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden (Elterngespräche, Beschäftigung mit den einzelnen Kindern). Dies erfordert einen größeren Zeitaufwand für die Kolleginnen und Kollegen. Dieser Mehraufwand geht von der Zeit für die Kinder ab. Schon jetzt ist die Anzahl der Plätze pro Gruppe eine Obergrenze (Krippe 10 Plätze, Kindergarten 20 Plätze, Hort 25 Plätze). Würden wir noch zusätzliche Plätze teilen, würde die Anzahl der Köpfe, die insgesamt in einer Gruppe im Laufe einer Woche betreut werden müssen, weiter steigen. Hinzu kommt, dass die Kinder mit einer größeren Diskontinuität der Bezugspersonen (andere Kinder) konfrontiert wären, womit vor allem Krippenkinder große Schwierigkeiten haben. Auch in den Horten sind 25 Kinder gerade in der Hausaufgabezeit eine große Herausforderung. Wenn an einzelnen Tagen auch einmal weniger Kinder da sind, steigert das die Qualität der Einrichtung.
  3. Kindertageseinrichtungen sind gruppenpädagogische Angebote. Um eine gute Arbeit für die Kinder anbieten zu können, braucht es eine Kontinuität der Kindergruppe.
  4. Bei der Möglichkeit der tageweisen Buchung gab es immer wieder den Wunsch, Tage zu tauschen. Dies geht bei Vollbelegung der Einrichtung nicht, da wir die maximale Gruppengröße von z.B. 10 Kindern in der Krippe nicht überschreiten dürfen. Daher geht ein Tausch meist nicht, was auch zur Unzufriedenheit der Eltern beigetragen hat.
Natürlich können Eltern ihre Kinder jederzeit abholen. Um jedoch einen guten Alltag für die Kinder zu ermöglichen wünschen wir uns, dass das in Absprache mit den Kolleg_innen vor Ort passiert. Es ist für Kinder und Kolleg_innen frustrierend, wenn sie mit einem Spiel beginnen und ständig gestört werden, weil Kinder abgeholt werden. Unsere Einrichtungen sind meist lange geöffnet, um Berufstätigkeit und Familie zu vereinbaren. Wir möchten den Eltern das ermöglichen, aber es soll den Kindern auch gut gehen.

• Steuerbescheinigung für Betreuungskosten
Die Betreuungskosten für Krippe, Kindergarten und Hort sind in der Regel steuerlich absetzbar. Sie erhalten daher monatlich von uns eine Kostenrechnung. Bitte bewahren Sie diese Rechnung gut auf, da Sie als Vorlage für die Steuererklärung dient. Eine Bescheinigung für das ganze Jahr wird von uns nicht ausgestellt.

• Kündigungen bzw. Nicht-Inanspruchnahme
Die Kündigung des Betreuungsvertrages kann zum 15. oder Letzten eines Monats erfolgen. Dies ist mindestens vier Wochen vorher (entscheidend ist der Eingang bei Postillion e.V.) schriftlich per Online-Formular, E-Mail, Fax oder Post mitzuteilen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir auf die Einhaltung der Kündigungsfristen bestehen müssen, diese sind schon sehr kulant. Auch wenn Sie einen Platz nicht in Anspruch nehmen können (z.B. weil Sie ihren Arbeitsplatz doch nicht bekommen, Sie arbeitslos werden oder die Großeltern einspringen), so müssen Sie die Kündigungsfrist einhalten. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir hier keine Ausnahmen machen können.

• Kranke Kinder in Einrichtungen
Gerade wenn ein Kind, insbesondere ein Krippenkind, neu in eine Kindertagesstätte kommt, kann es durchaus passieren, dass es häufig Infektionskrankheiten bekommt, da sich das Immunsystem erst noch entwickeln muss. In einer Kindertageseinrichtung sind natürlich wegen der Vielzahl der Kinder alle immer wieder mit verschiedenen Krankheitserregern konfrontiert. Wenn Sie Ihr Kind neu in eine Kita eingewöhnt haben, sollten Sie dies bei der Planung berücksichtigen. Es lässt sich nicht vermeiden, dass Sie dann möglicherweise das ein oder andere Mal bei der Arbeit fehlen werden, da wir erkrankte Kinder nicht betreuen können. Wir haben uns verschiedene Modelle überlegt, wie wir Sie dabei entlasten könnten. Eine Krankenstation in einer Krippe wäre leider sehr teuer und für das Kind keine gute Lösung. Wir haben auch überlegt, ob wir MitarbeiterInnen gewinnen können, die Krankenbetreuung bei Ihnen zu Hause anzubieten. Dies hätte allerdings zur Folge, dass das Kind in der Regel die konkrete pädagogische Fachkraft nicht kennt und somit wäre das für die Kinder auch keine sinnvolle pädagogische Lösung. Von daher bleibt uns nur die Variante, dass ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson sich zu Hause um das kranke Kind kümmert.
Wir können keine kranken Kinder aufnehmen, da dadurch das Ansteckungsrisiko für die MitarbeiterInnen und die anderen Kinder steigt. Das schränkt die Arbeit in der Kita erheblich ein. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind angewiesen, kranke Kinder nicht aufzunehmen. Dies ist in manchen Fällen sehr eindeutig (zum Beispiel bei Fieber), in anderen Fällen reagieren sie einfach auf Anzeichen von Unwohlsein. Wir sind daher auf Ihre Kooperation angewiesen. Wenn ein Kind in einer Einrichtung Fieber bekommt oder wir wahrnehmen, dass es Symptome einer Krankheit aufweist (zum Beispiel Teilnahmslosigkeit) werden wir Sie auf jeden Fall informieren. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir darauf bestehen müssen, dass Sie in einer solchen Situation Ihr Kind möglichst schnell abholen. Hier ist es wichtig, dass Sie in einem engen Austausch mit der Einrichtung stehen.
In Notfällen werden wir einen Rettungswagen anfordern: immer dann, wenn es um lebensbedrohliche Erkrankungen oder Verletzungen geht. In diesem Fall würden wir Sie so schnell wie möglich informieren, dass Sie in die weiteren Entscheidungen mit einbezogen werden. Sollte eine Verletzung oder eine Erkrankung keine lebensbedrohliche Situation darstellen, würden wir immer zunächst mit Ihnen Kontakt aufnehmen, um mit Ihnen gemeinsam das weitere Vorgehen zu besprechen: ob Sie das Kind zum Arzt bringen, ob wir den Rettungswagen rufen oder ob wir mit dem Kind zum Arzt gehen. Letzteres ist eine absolute Ausnahmesituation, denn wir sind verpflichtet eine bestimmte Anzahl von Fachkräften vorzuhalten. Diese Anzahl hängt von der Art der Einrichtung bzw. dem Alter der Kinder ab. Wenn wir eine pädagogische Fachkraft zum Arzt schicken, ist dieser Mindestpersonalschlüssel unterschritten. Dies wäre zwar in einem solchen Fall von uns zu begründen, dennoch wäre es keine ideale Situation und ist auch nicht immer möglich wie z.B.in eingruppigen Einrichtungen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an eine Fachkraft aus Ihrer Gruppe bzw. an die Leitung Ihrer Einrichtung.